hotelleriesuisse sagt Ja zur KMU-Steuerreform und Nein zur Kampfjetlärm-Initiative

Von: Hotelleriesuisse  02.01.2008

Mit diesem klaren Ja zur KMU-Steuerreform schliesst sich der Verband der Mehrheit von Bundesrat und Parlament an. Die Unternehmenssteuerreform II beseitigt unnötige Fesseln im Schweizer Steuersystem und entspricht der im wirtschafts- und tourismuspolitischen Leitbild von hotelleriesuisse* postulierten wachstumsfreundlichen Finanz- und Steuerpolitik. Sie stärkt die 300 000 KMU in der Schweiz, indem sie steuerliche Hindernisse bei Nachfolgeregelungen oder Umstrukturierungen abbaut sowie für administrative und steuerliche Entlastung der Unternehmen sorgt. Dank der Milderung der wirtschaftlichen Doppelbesteuerung ist sie zudem ein Impulsprogramm für nachhaltiges Wachstum an der Basis der Wirtschaft. Nein zur Volksinitiative "Gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten" Die Initiative will in Friedenszeiten militärische Übungen mit Kampfjets in Tourismusgebieten verbieten. hotelleriesuisse hat grosses Verständnis für das Anliegen, die Feriendestinationen vor Fluglärm zu schützen. Bei Annahme dieser Initiative könnte die Luftwaffe ihren verfassungs¬mässigen Auftrag jedoch nicht mehr erfüllen. Für diesen komplexen Interessenkonflikt zwischen den betroffenen Regionen und der Armee kann es keine schweizweit gültige Lösung geben. hotelleriesuisse lehnt deshalb die Vorlage ab und empfiehlt den Initianten, im Dialog mit dem eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS eine für beide Seiten akzeptierbare Lösung anzustreben. * Das wirtschafts- und tourismuspolitische Leitbild von hotelleriesuisse kann heruntergeladen werden unter www.hotelleriesuisse.ch (Rubrik Politik). ots Originaltext: hotelleriesuisse Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Nora Fehr Leiterin Kommunikation, Image und Branding Tel.: +41/31/370'42'80 Mobile: +41/79/310'48'32 E-Mail: [email protected]